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    Nanoleaf im Porträt: von Smart Lighting zur LED-Maske

    Nanoleaf kennst du vielleicht von bunten Lichtkacheln an der Wand oder von smarten Glühbirnen. Seit 2025 baut das Unternehmen aus Toronto auch Geräte für die Pflege zu Hause. Wichtig vorweg: Nanoleaf ist keine koreanische Marke, sondern ein kanadisches Technikunternehmen, gegründet 2012 von drei Ingenieuren. In diesem Porträt erfährst du, wie das Unternehmen vom Smart Lighting zu Lichtpflege-Geräten kam, wofür die Marke steht, welche zwei Geräte es bei Purida gibt und wie du sie sicher in deine Routine einbaust. Dazu gehört auch, was die Geräte nicht versprechen dürfen und warum.

    Nanoleaf in acht Stationen: von 2012 bis heute

    20122013201620172018202020252026 Gründungin TorontoNanoLight perCrowdfundingLight Panels(Aurora)Canvas, Startin EuropaBüroin ParisShapes undEssentialsLED-Gesichts-maskeMaske für Halsund Dekolleté

    Was ist Nanoleaf?

    Nanoleaf ist ein kanadisches Unternehmen für LED-Beleuchtung mit Hauptsitz in Toronto. Bekannt wurde die Marke mit modularen Lichtpanels in Dreiecks-, Quadrat- und Sechseckform, die du frei an der Wand kombinierst und per App, Sprachsteuerung oder Smart-Home-System bedienst. Gegründet wurde das Unternehmen 2012 von Gimmy Chu, Tom Rodinger und Christian Yan, drei Ingenieuren der University of Toronto. Kennengelernt hatten sie sich beim Solarauto-Projekt ihrer Universität.

    Neben dem Hauptsitz in Toronto unterhält das Unternehmen Standorte in Shenzhen und Hongkong. 2018 kam ein Büro in Paris dazu, von dem aus die Marke den europäischen Markt betreut. Aus einem Lichtunternehmen ist so eine Marke geworden, die Technik, Design und seit Kurzem auch Pflege verbindet.

    Nanoleaf und K-Beauty: Purida ist auf koreanische Hautpflege spezialisiert, Nanoleaf ist dagegen eine kanadische Marke. Wir führen ihre beiden Pflegegeräte als Ergänzung für alle, die ihre Pflegeroutine um eine Lichtanwendung erweitern möchten. Wie sich Licht und koreanische Pflege sinnvoll verbinden lassen, zeigt unser Ratgeber zu Rotlicht und K-Beauty in einer Routine.

    Die Geschichte von Nanoleaf: vom Lichtpionier zur Lichtpflege

    2012 und 2013: Drei Ingenieure und eine gefaltete Glühbirne

    Die drei Gründer arbeiteten zunächst nebenbei an ihrer Idee. Ihr erstes Produkt, die NanoLight, war eine LED-Glühbirne aus gefalteten Leiterplatten mit einer kantigen, ungewöhnlichen Form. Vor allem sollte sie eines sein: besonders energieeffizient. Anfang 2013 stellten die Gründer die NanoLight auf einer Crowdfunding-Plattform vor und sammelten ein Vielfaches ihres ursprünglichen Ziels ein. Danach stiegen Wagniskapitalgeber ein, und die Produktion startete in Shenzhen und Hongkong.

    „Nachhaltige Produkte zu kaufen, sollte sich nicht anfühlen, als müsste man Lebertran schlucken.“Mitgründer Gimmy Chu über den Anspruch der Marke

    2016 bis 2020: Licht als Gestaltungselement

    2016 stellte das Unternehmen die Light Panels vor, zunächst unter dem Namen Aurora: dreieckige Lichtkacheln, die du zu eigenen Mustern zusammensteckst und deren Farben sich per App steuern lassen. Ein Jahr später folgte die quadratische Canvas-Serie, und die Marke startete in Europa. 2020 kamen die sechseckigen Shapes hinzu, außerdem die Essentials, smarte Glühbirnen und Lichtstreifen, die als erste Produkte der Marke den Funkstandard Thread nutzen. Damit war Nanoleaf eine feste Größe im Smart Home, kompatibel mit den gängigen Systemen und Sprachassistenten und später auch mit dem Standard Matter.

    2025 und 2026: Der Schritt in die Lichtpflege

    Im Januar 2025 stellte Nanoleaf auf der Technikmesse CES in Las Vegas sein erstes Wellness-Produkt vor: die LED-Gesichtsmaske. Damit stieg der Lichtspezialist in den Beauty-Bereich ein. Inzwischen umfasst die Wellness-Sparte weitere Geräte, darunter ein Rotlicht-Panel für den Tisch und einen Lichtstab. Im September 2026 stellte die Marke zusätzlich eine Maske für Hals und Dekolleté sowie ein Massagegerät für den Körper vor.

    Warum ein Lichtunternehmen Pflegegeräte baut

    Auf den ersten Blick wirkt der Schritt von der Wandleuchte zur Gesichtsmaske groß. Technisch ist er kleiner, als er aussieht. Eine LED-Maske ist im Kern eine Leuchte, die in bestimmten Wellenlängen, mit einstellbarer Helligkeit und für eine festgelegte Dauer leuchtet. Genau das macht Nanoleaf seit über zehn Jahren: LEDs in bestimmten Farben ansteuern, Farben mischen, Helligkeit dimmen, Akkus und Steuerungen bauen.

    Ein gutes Beispiel ist die Farbmischung. Bei den Lichtpanels entstehen Millionen Farbtöne aus wenigen Grundfarben. Die Maske arbeitet nach demselben Prinzip: Sie hat drei sichtbare Farben, Rot, Grün und Blau, dazu unsichtbares Nahinfrarot. Die übrigen Modi entstehen durch Mischung. Was das für jeden einzelnen Modus bedeutet, erklären wir ausführlich in unserem Guide zu den sieben Lichtmodi der Nanoleaf-Maske.

    Was sich ändert, ist der Maßstab. Bei einer Wandleuchte zählt, wie das Licht im Raum aussieht. Bei einem Gerät, das direkt vor deinem Gesicht leuchtet, zählen Wellenlänge, Dauer und Augenschutz. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Angaben.

    Wo die beiden Geräte leuchten: Wellenlängen im Überblick

    SICHTBARES LICHT NAHINFRAROT, UNSICHTBAR Maske 7 Modi Panel 2 Lichtarten Blau 460 Rot 640 NIR 850 Grün 520/525 Rot 640 NIR 850 400500600700800900 Wellenlänge in Nanometern kein Lidschlussreflex

    Herstellerangaben. Maske und Panel nutzen beim Rotlicht dieselbe Wellenlänge von 640 nm. Die Grafik zeigt, wo die Geräte leuchten, nicht was sie bewirken.

    Die Licht-Bausteine im Überblick

    Wo bei einer Creme die Wirkstoffe stehen, stehen bei einem Lichtgerät die Wellenlängen. Was die Forschung allgemein zu diesen Bereichen sagt, ist keine Aussage über das Ergebnis eines bestimmten Geräts.

    Rot, 640 nm

    In beiden Geräten 640 nm, in der Maske in vier der sieben Modi. Rotlicht in diesem Bereich gehört zu den am häufigsten untersuchten Wellenlängen der Lichtforschung.

    Nahinfrarot, 850 nm

    Für das Auge unsichtbar und in beiden Geräten enthalten, in der Maske in jedem Modus. Weil du es nicht siehst, greift kein Lidschlussreflex.

    Blau, 460 nm

    Sichtbares Blau in vier Modi. Viel zitierte Studien zu blauem Licht beziehen sich meist auf 405 bis 420 nm. Bei Neigung zu Pigmentflecken eher zurückhaltend nutzen.

    Grün, 520 bis 525 nm

    520 nm im Grün-Modus und 525 nm in den Mischmodi. Die Datenlage zu grünem Licht ist dünn.

    Mischmodi

    Gelb, Cyan, Lila und Weiß entstehen aus Rot, Grün und Blau. Eine eigene Wellenlänge haben sie nicht.

    Silikon und Akku

    Die Maske besteht aus flexiblem Silikon. Ihr Akku mit 2.500 mAh reicht für bis zu 80 Minuten ohne Steckdose.

    Die Produktlinien von Nanoleaf im Überblick

    Die Marke ist heute in zwei Welten zu Hause: smarte Beleuchtung und Lichtpflege. Bei Purida findest du die beiden Pflegegeräte, die zu einer Hautpflegeroutine passen. Diese Tabelle ordnet die Linien ein.

    Linie Was dahintersteckt Beispiele Bei Purida
    Lichtpanels Modulare Lichtkacheln für die Wand, per App und Smart Home steuerbar Light Panels, Canvas, Shapes, Lines nein
    Essentials Smarte Glühbirnen und Lichtstreifen mit Thread und Matter Glühbirnen, Lichtstreifen nein
    LED-Gesichtsmaske Silikonmaske mit sieben Farbmodi, jeweils mit Nahinfrarot Nanoleaf LED Lichttherapie Gesichtsmaske ja
    Rotlicht-Panel Flaches Tischgerät mit Rot und Nahinfrarot für Gesicht, Hals und Dekolleté Nanoleaf Rotlichttherapie-Panel ja
    Weitere Wellness-Geräte Ergänzende Geräte im Herstellersortiment oder angekündigt Lichtstab, Maske für Hals und Dekolleté, Massagegerät nein

    Die Nanoleaf LED-Gesichtsmaske

    Nanoleaf LED-Gesichtsmaske aus flexiblem Silikon mit Klettband und Kabel zur Steuereinheit
    Die Maske liegt direkt auf dem Gesicht. Augen, Nase und Mund bleiben frei, die Steuereinheit hängt am Kabel. Während der Sitzung läuft die Maske über den Akku, ohne Verbindung zur Steckdose.

    Die Nanoleaf LED Lichttherapie Gesichtsmaske ist das Gerät, mit dem die Marke in die Lichtpflege eingestiegen ist. 108 LEDs mit insgesamt 432 LED-Chips sitzen in einer flexiblen Silikonmaske, die du mit einem Klettband am Kopf befestigst. Sieben Farbmodi stehen zur Wahl, jeder kombiniert mit Nahinfrarot bei 850 nm, dazu fünf Intensitätsstufen. Die Sitzungsdauer stellst du an der Steuereinheit zwischen 1 und 30 Minuten ein. Der Hersteller empfiehlt 5 bis 10 Minuten pro Sitzung, drei- bis fünfmal pro Woche. Der Akku mit 2.500 mAh reicht für bis zu 80 Minuten, geladen wird zwischen den Sitzungen per USB-C. Eine App brauchst du nicht, Augenschützer liegen bei.

    Wichtig für deine Erwartung: Wir beschreiben hier, was die Maske technisch tut, nicht was sie mit deiner Haut macht. Dafür gibt es einen rechtlichen Grund, den wir weiter unten erklären, und einen inhaltlichen: Wie sich eine Lichtanwendung bei dir anfühlt und ob du einen Unterschied bemerkst, hängt von Regelmäßigkeit, Dauer und deiner Haut ab.

    Das Nanoleaf Rotlicht-Panel

    Nanoleaf Rotlicht-Panel mit 160 LEDs in Vierergruppen auf einem klappbaren Tischständer
    Das Panel steht auf einem klappbaren Ständer. Die 160 LEDs sitzen in 40 Vierergruppen.

    Das Nanoleaf Rotlichttherapie-Panel ist ein flaches Tischgerät mit 160 LEDs. Es arbeitet mit zwei Lichtarten: sichtbarem Rot und Nahinfrarot bei 850 nm. Der Rotanteil liegt bei 640 nm. Dazu kommen vier Intensitätsstufen, ein Timer für 10, 20 oder 30 Minuten, 19 Watt Leistungsaufnahme und rund 546 Gramm Gewicht. Das Panel läuft am Netz, nicht mit Akku. Der Hersteller empfiehlt 10 bis 15 Minuten pro Sitzung, drei- bis fünfmal pro Woche. Eine Schutzbrille liegt bei.

    Der Unterschied zur Maske: Das Panel liegt nicht auf, sondern strahlt frei. Du kannst es auf Gesicht, Hals, Dekolleté oder Hände ausrichten. Dafür bestimmt der Abstand, wie viel Licht ankommt, und das Licht trifft ohne Abdeckung auf deine Augen, wenn du hineinschaust. Halte den Abstand aus der Anleitung ein, empfohlen sind 20 bis 40 Zentimeter, und trag die mitgelieferte Schutzbrille.

    So passt Nanoleaf in deine Pflegeroutine

    Eine Lichtsitzung ersetzt keinen Pflegeschritt, sie kommt dazu. Der wichtigste Punkt ist die Reihenfolge: Das Licht trifft auf saubere, trockene Haut, die Pflege folgt danach. Wenn du abends Make-up und Sonnenschutz trägst, hilft dir unser Ratgeber zur Doppelreinigung beim ersten Schritt. So sieht eine Routine mit Lichtgerät aus:

    1

    Gründlich reinigen

    Make-up, Sonnenschutz und Pflege vollständig entfernen, damit nichts das Licht streut.

    2

    Abtrocknen

    Die Haut muss trocken und frei von Produkten sein, bevor das Gerät startet.

    3

    Augen schützen

    Augenschützer der Maske einsetzen oder beim Panel die mitgelieferte Schutzbrille aufsetzen. Augen geschlossen halten.

    4

    Kurze Sitzung

    Maske 5 bis 10 Minuten, Panel 10 bis 15 Minuten. Länger ist nicht besser.

    5

    Danach pflegen

    Jetzt folgen Toner, Serum und Creme aus deiner gewohnten Routine.

    6

    Morgens Sonnenschutz

    Kein Lichtgerät ersetzt den täglichen Sonnenschutz, auch nicht im Winter.

    Wenn du Retinoide oder Säurepeelings verwendest, plane sie am besten auf einen anderen Zeitpunkt als die Lichtsitzung. So kannst du besser einschätzen, was deine Haut verträgt, und reizt sie nicht mit mehreren neuen Schritten auf einmal.

    Sicherheit: Das gehört vor die erste Nanoleaf-Sitzung

    Ein Lichtgerät, das direkt vor deinem Gesicht leuchtet, braucht ein paar klare Regeln. Die wichtigsten stehen in den Herstellerhinweisen und auf unseren Produktseiten. Hier ist alles an einem Ort.

    Augenschutz zuerst: Nahinfrarot bei 850 nm ist für das Auge unsichtbar. Deshalb blinzelst du nicht und schaust nicht reflexartig weg, obwohl die Strahlung die Netzhaut erreicht. Setz bei der Maske immer die mitgelieferten Augenschützer ein, trag beim Panel die mitgelieferte Schutzbrille, halte die Augen geschlossen und schau nie direkt in die LEDs, auch nicht kurz.

    Situation Was du tun solltest
    Schwangerschaft Laut Warnhinweis der Maske nicht anwenden. Beim Panel vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt sprechen.
    Epilepsie Laut Warnhinweis nicht anwenden. Helles, farbiges Licht direkt vor den Augen ist hier keine gute Idee.
    Lichtempfindlich machende Medikamente Manche Arzneimittel und Präparate, etwa bestimmte Antibiotika, Retinoide zum Einnehmen oder Johanniskraut, machen die Haut lichtempfindlicher. Kläre die Anwendung vorher ärztlich oder pharmazeutisch ab.
    Erhöhte Lichtempfindlichkeit, Schilddrüsenerkrankungen Laut Warnhinweis der Maske nicht anwenden.
    Hauterkrankungen, verletzte oder gereizte Haut Nur auf gesunder, unverletzter Haut anwenden. Bei bestehenden Hauterkrankungen vorher hautärztlich abklären.
    Implantate Bei Implantaten im Anwendungsbereich oder aktiven Implantaten wie einem Herzschrittmacher vorher ärztlich abklären.
    Kinder Nicht für Kinder. Gerät außerhalb ihrer Reichweite aufbewahren.

    Diese Fehler passieren beim Einstieg am häufigsten:

    FehlerOhne Augenschutz loslegen, weil das Licht nicht blendet
    BesserGerade der unsichtbare Anteil braucht Schutz. Augenschützer oder Schutzbrille bei jeder Sitzung verwenden.
    FehlerLänger und öfter anwenden, um schneller etwas zu sehen
    BesserBei Licht gilt keine Je-mehr-desto-besser-Regel. Halte dich an Dauer und Häufigkeit aus der Anleitung.
    FehlerSerum oder Creme vor der Sitzung auftragen
    BesserErst das Licht auf saubere, trockene Haut, dann die Pflege. So steht kein Produkt unter Bestrahlung.
    FehlerDie Maske während des Ladens benutzen
    BesserNur im Akkubetrieb verwenden. Erst vollständig laden, dann vom Kabel trennen.

    Wie LED-Gesichtsmasken in der EU eingeordnet werden

    Bei Lichtgeräten für das Gesicht entscheidet weniger die Technik als das Versprechen. Die EU-Medizinprodukteverordnung (EU) 2017/745 erfasst in ihrem Anhang XVI auch Produkte ohne medizinische Zweckbestimmung. Dazu gehören Geräte, die hochintensive elektromagnetische Strahlung wie sichtbares Licht oder Infrarot abgeben und für eine Anwendung an der Haut bestimmt sind. Die Leitlinie MDCG 2023-5 der europäischen Koordinierungsgruppe für Medizinprodukte vom Dezember 2023 nennt LED-Gesichtsmasken dabei ausdrücklich als Beispiel: LED-Geräte, die zur Hautverjüngung bestimmt sind, fallen nach der Durchführungsverordnung (EU) 2022/2347 in die Risikoklasse IIb.

    Maßgeblich ist die Zweckbestimmung nach Art. 2 Nr. 12 der Verordnung, also das, was ein Anbieter über sein Gerät aussagt. Wer einem Lichtgerät Hautverjüngung oder Faltenreduktion zuschreibt, schiebt es damit in diese Kategorie, mit eigenem Konformitätsverfahren. Deshalb findest du solche Aussagen weder in diesem Porträt noch auf unseren Produktseiten. Wir beschreiben beide Geräte als Pflege- und Wellnessgeräte: was sie technisch tun, nicht welches Ergebnis sie auf deiner Haut erzielen.

    Technische Angaben richtig lesen

    Bei Lichtgeräten sagen die technischen Angaben mehr als jede Beschreibung. Nanoleaf nennt für beide Geräte Wellenlängen in Nanometern, die Zahl der LEDs, Intensitätsstufen, eine Sitzungsdauer mit Obergrenze und Warnhinweise. Wenn du verschiedene Lichtgeräte vergleichst, helfen dir zwei weitere Werte: die Bestrahlungsstärke mit genanntem Messabstand und die Risikogruppe nach der Norm für photobiologische Sicherheit EN IEC 62471. Werte in mW/cm² ohne Messabstand lassen sich dagegen kaum vergleichen.

    Welches Nanoleaf-Produkt passt zu dir?

    Wähle aus, was auf dich zutrifft. Die ehrliche Antwort erscheint darunter, auch wenn sie Nein lautet.

    Passt gut

    Die LED-Gesichtsmaske liegt direkt auf. Der Abstand zwischen LEDs und Haut ist damit gering und gleichmäßig, und du hast sieben Farbmodi zur Wahl.

    Der Haken: Die Maske deckt nur das Gesicht ab. Hals und Dekolleté erreicht sie nicht, und die Augenschützer gehören bei jeder Sitzung dazu.

    Passt gut

    Das Rotlicht-Panel lässt sich frei ausrichten, auf Gesicht, Hals, Dekolleté oder Hände.

    Der Haken: Das Panel braucht eine Steckdose, der Abstand bestimmt, wie viel Licht ankommt, und weil es frei strahlt, ist die mitgelieferte Schutzbrille Pflicht.

    Maske

    Die Maske läuft bis zu 80 Minuten mit Akku. Du kannst dich während der Sitzung frei bewegen. Das Panel dagegen läuft nur am Netz.

    Der Haken: Während des Ladens darfst du die Maske nicht benutzen. Lade sie also rechtzeitig, auch bei längeren Pausen etwa alle drei Monate.

    Erst abklären

    Einige Medikamente und Präparate machen die Haut lichtempfindlicher, etwa bestimmte Antibiotika, Retinoide zum Einnehmen oder Johanniskraut. Kläre vor der ersten Sitzung ärztlich oder pharmazeutisch ab, ob eine Lichtanwendung für dich in Ordnung ist.

    Eher nicht

    Bei Schwangerschaft und Epilepsie sehen die Warnhinweise der Maske vor, sie nicht anzuwenden. Beim Panel sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Für eine Pflegeroutine in dieser Zeit brauchst du kein Lichtgerät.

    Brauchst du noch nicht

    Ein Lichtgerät ist eine Ergänzung, keine Grundlage. Wenn Reinigung, Feuchtigkeit und täglicher Sonnenschutz noch nicht sitzen, bringen diese drei Schritte mehr. Komm auf die Geräte zurück, wenn deine Routine steht und du regelmäßig Zeit für Sitzungen hast.

    Die Hinweise ersetzen keine ärztliche oder hautärztliche Beratung.

    Häufige Fragen zu Nanoleaf

    Woher kommt Nanoleaf, ist es ein chinesisches Unternehmen?

    Aus Kanada. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Toronto und wurde 2012 gegründet. Produziert wird seit den Anfängen in China, die Marke hat Standorte in Shenzhen und Hongkong, und auch die beiden Pflegegeräte stammen aus Shenzhen. Eine koreanische Marke ist es nicht. Den europäischen Markt betreut Nanoleaf von Paris aus.

    Wem gehört Nanoleaf?

    Das Unternehmen ist privat geführt. Gegründet haben es Gimmy Chu, Tom Rodinger und Christian Yan. Nach der ersten Crowdfunding-Kampagne 2013 kamen Wagniskapitalgeber dazu, unter anderem Horizons Ventures und Kleiner Perkins.

    Seit wann gibt es Beauty-Geräte von Nanoleaf?

    Seit 2025. Im Januar 2025 stellte die Marke auf der CES die LED-Gesichtsmaske vor, das erste Wellness-Produkt der Marke. Danach kamen weitere Geräte dazu, darunter das Rotlicht-Panel. 2026 wurden außerdem Geräte für Hals, Dekolleté und Körper vorgestellt.

    Funktioniert die LED-Lichttherapiemaske wirklich?

    Für rotes und nahinfrarotes Licht gibt es eine Forschungsbasis, sie stammt aber überwiegend aus Untersuchungen mit stärkeren Praxisgeräten. Was das für ein bestimmtes Heimgerät bedeutet, lässt sich ohne Angaben wie die Bestrahlungsstärke mit Messabstand nicht seriös sagen. Deshalb schreiben wir keinem Gerät ein Ergebnis zu. Wenn du eine LED-Maske nutzt, dann als regelmäßige Ergänzung zu einer Pflegeroutine, die schon steht, und mit realistischen Erwartungen.

    Brauche ich für die Nanoleaf-Geräte eine App?

    Nein. Anders als die Lichtpanels der Marke bedienst du Maske und Panel direkt am Gerät, die Maske über ihre Steuereinheit und das Panel über das Bedienfeld. Eine Verbindung zum Smart Home gibt es bei den beiden Pflegegeräten nicht.

    Wie lange hält ein Nanoleaf-Gerät?

    Bei der Maske ist der Akku das Bauteil, das mit der Zeit altert. Lade sie auch bei längeren Pausen etwa alle drei Monate nach und lagere sie nicht vollständig entladen. Reinige sie nach jeder Sitzung mit einem weichen Tuch und tauch sie nie in Wasser. Das Panel läuft am Netz und hat keinen Akku.

    Sind die Nanoleaf-Geräte Medizinprodukte?

    Nein. Wir führen beide als Pflege- und Wellnessgeräte. Sie sind nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu erkennen oder zu behandeln, und ersetzen keinen Besuch in der Hautarztpraxis. Warum wir keine Ergebnisse versprechen, erklärt der Abschnitt zur Einordnung in der EU weiter oben.

    Fazit: Nanoleaf bringt Licht-Know-how in die Pflegeroutine

    Nanoleaf kommt aus der Welt der smarten Beleuchtung und überträgt über zehn Jahre LED-Erfahrung auf zwei Pflegegeräte: eine Maske für das Gesicht und ein Panel für größere Partien. Die Marke ist kanadisch, nicht koreanisch, und passt als Ergänzung zu deiner K-Beauty-Routine, wenn du Augenschutz, Warnhinweise und realistische Erwartungen ernst nimmst.

    Seit 2012 aus Toronto Rot und Nahinfrarot Augenschutz zuerst Ohne App
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